Allergien
 Entstehung und Behandlung aus naturheilkundlicher Sicht

von

Dr. Dr.
Peter Schneider

Tierarzt und Anthropologe

Maldonado, Uruguay; Email: peter@pferdemedizin.com
Homepage: http://www.pferdemedizin.com

Kontakt: per Email oder Telefon (04251 7524, zum deutschen Festnetztarif)

 das Buch zur Homepage: "Gedanken altern nicht"
(3. erw. Auflage 2010, ISBN:
978-3-8334-9271-6)

  elektronische Bücher (eBooks)

© 2008 by Dr.Dr. Peter Schneider

Die fünf Existenzebenen
Krankheit als Schöpfungskonflikt
Allergie als mit einem Allergen gekoppelter Konflikt
Naturheilkundliche Behandlung allergischer Erkrankungen

Unter einer Allergie wird eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe (sog. "Allergene", wie z.B. Schimmelpilzsporen) verstanden, die sich in typischen, durch entzündliche Prozesse ausgelösten Symptomen äußert.

Nach den Untersuchungen der letzten Jahre haben Allergien eine erbliche und eine erworbene Komponente (siehe den Beitrag "
Mikroorganismen schützen Landkinder vor Asthma und Allergien"). Die erbliche Komponente lässt sich schlecht, die erworbene Komponente dagegen gut naturheilkundlich regulieren.

Epidemiologisch ist in den letzten Jahrzehnten ein Anstieg der Häufigkeit allergischer Erkrankungen festgestellt worden. Eine befriedigende Erklärung für diese Zunahme gibt es aus konventionell-medizinischer Sicht bisher nicht.

Die Symptome einer Allergie können mild bis schwerwiegend und in einigen Fällen sogar akut lebensbedrohlich sein. Je nach Exposition ist es möglich, dass die Symptome saisonal (z.B. zur Zeit des entsprechenden Pollenflugs) oder ganzjährig auftreten (z.B. bei Allergie gegen Hausstaubmilben).

Es gibt mehrere verschiedene Krankheitsformen, bei denen die Symptome an verschiedenen Organen des Körpers auftreten. Allergien und Hypersensitivität können sich äußern:

 
  • an den Schleimhäuten (allergische Rhinitis = Heuschnupfen), Mundschleimhautschwellungen, Konjunktivitis = Bindehautentzündung)

  • an den Atemwegen (Asthma bronchiale)

  • an der Haut (atopische Dermatitis = Neurodermitis, entspricht weitgehend dem Sommerekzem der Pferde, Kontaktekzem, Urtikaria)

  • im Verdauungstrakt (Erbrechen, Durchfälle, besonders bei jungen Indidviduen)

  • als akuter Notfall (anaphylaktischer Schock)

 

Allergiker können an einer Krankheitsform leiden, aber auch an Mischformen. Während allergische Symptome an den Schleimhäuten typischerweise eher akut auftreten, können Symptome wie Asthma bronchiale und atopische Dermatitis einen chronischen Verlauf nehmen.

 

Unter einem sog. Etagenwechsel wird ein typischer Symptomwechsel im Laufe des Lebens verstanden. Ein Beispiel: Säuglinge mit Nahrungsmittelallergie (typische Symptome: Erbrechen, Durchfälle, atopische Dermatitis) „wachsen“ in den meisten Fällen bis zum 5. Lebensjahr aus dieser Allergieform „heraus“ und reagieren danach nicht mehr allergisch auf Nahrungsmittel. Es besteht dann die Gefahr, dass neue Sensibilisierungen gegen z. B. Pollenallergene entstehen und vielleicht eine Asthmaerkrankung beginnt.

 

Es gibt Krankheiten, die in ihrem klinischen Bild, also mit ihren Symptomen, einer Allergie gleichen, jedoch nicht immunologisch bedingt sind. Diese Krankheiten werden als Pseudoallergien oder Überempfindlichkeitsreaktionen bezeichnet.

Nähere Informationen zu Allergien finden sich z.B. bei Wikipedia.

Die fünf Existenzebenen

Bei seinen philosophischen Überlegungen zur Struktur der Materie setzte bereits der griechische Philosoph Plato (ca. 428 - 347 v. Chr.) einen qualitätslosen Grundstoff voraus, dem die geometrischen Formen der regelmäßigen Körper aufgeprägt werden. Dabei können Feuer, Luft und Wasser ineinander umgewandelt werden.

 

Die Sichtweise Platos kommt heute wieder in den Focus der modernen Physik, indem sie als Grundstoff des Universums ein unstrukturiertes Feld, das sog. "Nullpunkt-Feld", ansieht (Lynne McTaggart: "Das Nullpunkt-Feld - auf der Suche nach der kosmischen Urenergie", Arkana-Verlag, 2003).

 

Interessanterweise hat Plato den "platonischen Körper" des Icosaeder (20-Flächner) dem Wasser und damit der vitalenergetischen Ebene zugeordnet.

 

Heute zeigt die naturwissenschaftliche Forschung, dass die clusterförmige Anordnung der Wassermoleküle einem Icosaeder entspricht (s.a. die Internetseite von Martin Chaplin, LSBU, London). Eine gleiche Struktur besitzt häufig auch das Capsid, die Proteinhülle des Genoms von Viren. So ist auch die Erkenntnis Plato's sehr erstaunlich, dass "Krankheiten entstehen können, wenn das Blut zu viele Icosaeder enthält".

 

Die folgende Tabelle zeigt die fünf unterschiedlichen Ebenen, auf denen die Wesen der Erde existieren. Es ist faszinierend, wie diese Ebenen in der Auffassung Platos, der tausende Jahre alten indischen Ayurveda und der modernen Naturheilkunde übereinstimmen.

 

 

 

Ayurveda

 

Plato

Minera-lien

Pflanzen

Tiere
(höhere)

Elemen-tar-wesen

Mensch

Engel

Geistige
Ebene

Raum /
Äther


Dodekaeder

 

 

 

 

 

 

Mentale
Ebene

Luft


Oktaeder 

 

 

 

 

 

 

Gefühls-
(astrale)
ebene

Feuer


Tetraeder

 

 

 

 

 

 

Vital-energeti-sche
Ebene

Wasser


Icosaeder

 

 

 

 

 

 

Materielle
Ebene

Erde


Hexaeder

 

 

 

 

 

 

 

Neben den Walartigen (Cetaceae) existiert nur der Mensch auf allen Ebenen gleichzeitig, und nur er hat einen freien Willen. Demgegenüber existieren die meisten Tiere als irdische Wesen nur bis zur emotionalen Ebene; einen freien Willen besitzen sie nicht.

 

Der menschliche Körper ist gleichsam eine 'Antenne' für die einzelnen Daseinsebenen, d.h. bestimmte Regionen des Körpers sind schwerpunktmäßig bestimmten Daseinsebenen zugeordnet: das obere Drittel des Kopfes der geistigen Ebene (Inspiration), die unteren zwei Drittel der mentalen Ebene (Gedanken), vom Hals bis zum Bauchnabel der emotionalen Ebene (Gefühle), das Becken überwiegend der vitalenergetischen Ebene (Niere, Blase, Geschlechtsorgane) und der unterste Beckenabschnitt (Dickdarm, Rektum) und die Beine der materiellen Ebene.

 

Der Körper lässt sich somit in zwei Abschnitte einteilen: einen „irdischen“ Teil, der die materielle und vitalenergetische Ebene umfasst, und einen nicht-irdischen, „geistigen“ Teil, der die mentale und geistige Ebene einschließt. Die Gefühlsebene verbindet diese beiden Abschnitte und besitzt folglich Anteile von beiden Abschnitten.  Das Herz als Zentrum der menschlichen Existenz auf der Erde stellt die Verbindung der geistigen Ebenen mit den irdischen her.

 

Die irdischen Ebenen werden vorwiegend vom sog. „Bauchhirn“ gesteuert, das auch das zweite Gehirn genannt wird. Dieses Gehirn ist in die Wand des Darmes eingebettet, und die moderne Medizin hat bei ihren Untersuchungen an Tieren gefunden, dass das Bauchhirn in der Lage ist zu fühlen.

 

Da die meisten Tiere nur bis zur emotionalen Ebene existieren, ist das Bauchhirn für sie das zentrale Steuerungsorgan.

 

Ca. 80% des immunologisch aktiven Gewebes des Körpers sind in die Darmwand eingebettet. Daher hat das Bauchhirn direkte Beziehungen zum Immunsystem.

 

Die nicht-irdischen, geistigen Ebenen werden vorwiegend vom Haupthirn im Bereich des Kopfes gesteuert. Da die nicht-irdischen Ebenen den irdischen Ebenen hierarchisch übergeordnet sind, ist das Gehirn das zentrale Steuerungsorgan des ganzen Menschen auf der Erde, und es ist wegen dieser überragenden Bedeutung in eine knöcherne Schädelkapsel eingebettet.

 

Krankheit als Schöpfungskonflikt

Die gleichzeitige Existenz auf mehreren Ebenen bis zur geistigen Ebene benötigt der Mensch, um seiner schöpferischen Tätigkeit auf der Erde nachkommen zu können.

Bei Tieren sind schöpferische Fähigkeiten ebenfalls vorhanden; sie beschränken sich jedoch auf die unteren drei Existenzebenen.

Eine schöpferische Tätigkeit erfolgt auf den Ebenen hauptsächlich von oben nach unten; zusätzlich kann die Schöpfungsenergie jedoch seitlich in die Peripherie geleitet werden (bei Menschen z.B. bei Handarbeit, bei der Potenzierung homöopathischer Arzneimittel oder bei ärztlicher 'Behandlung' in die Hände). Diese beiden Hauptrichtungen der Schöpfungsenergie werden auch durch das christliche Kreuz symbolisiert.

Krankheiten können hauptsächlich dann entstehen, wenn die Schöpfungsenergie auf ihrem Weg von oben nach unten blockiert wird. Die Energie wird dann automatisch in die horizontale Richtung geleitet.

Bei längerer bestehender Blockade wird die in die Peripherie geleitete Energie schließlich teilweise vom Wirt abgetrennt, und es entsteht ein (Schöpfungs-) Konflikt. Er führt sozusagen ein Eigenleben, weil er der Gesamtregulation nicht mehr unterworfen ist. Gleichzeitig bezieht er jedoch über eine „energetische Nabelschnur“ nach wie vor seine Energie aus dem Wirtsorganismus und schwächt ihn.

Die Hauptursache von Krankheiten entsteht jedoch dadurch, dass in die Lücke, die die abgeschnürte Konfliktenergie im Wirtskörper hinterlassen hat, fremde Energien eindringen können. Diese Energien können so stark werden, dass sie die gesamte Regulation des Wirtsorganismus beeinträchtigen.

Am deutlichsten wird dieses Phänomen bei Konflikten auf der materiellen Ebene, wenn bei einer Störung der Funktion und Struktur der Zellen ('zelluläre Dysbiose') fremde, pathogene Bakterien, Viren oder fremde Substanzen, wie die Allergene, einwandern und z.B. Entzündungen hervorrufen.

Die folgende Abbildung von Reimar Banis - das Ärzteehepaar Banis hat die neue Therapierichtung 'Psychosomatische Energetik' entwickelt - aus der "Erfahrungsheilkunde" Nr. 12/2000 zeigt den Vorgang der Konfliktentstehung für den Menschen.  

Dieser Vorgang kann bei Menschen auf allen fünf, bei Tieren auf ihren drei Existenzebenen stattfinden. Je höher die andauernde Schöpfungsblockade sitzt, desto mehr wird der gesamte Organismus von Krankheit betroffen.

Für die Konflikte auf den fünf verschiedenen Daseinsebenen ergeben sich folgende Möglichkeiten:

Geistige Ebene:

Freiheitskonflikt, Entstehung eines „geistigen Schattens“
(Angst vor sich selbst; s.a. die Texte des ev. Gefängnispfarrers Martin Dubberke)

Mentale Ebene:

Entstehung einer “dissoziierten, parasitären Gedankenform“
(Charles W. Leadbeater u. Annie Besant: "Gedankenformen", Bauer, 1996)

Emotionale Ebene:

Entstehung eines “unerlösten seelischen Konfliktes“
(Dietrich Klinghardt: "Lehrbuch der Psychokinesiologie",
 Bauer, 2003)

Vitalenergetische E.:

Energiekonflikt, Entstehung einer energetischen
Imbalance
, verbunden mit Schmerzen

Materielle Ebene:

Entstehung einer „mikrobiellen Dysbiose“
von Schleimhäuten und Zellen, die bis zur tumorösen
Entartung der Zellen führen kann
(s.a. den Artikel über die 'bakterielle Endosymbiose der Zellen')

Nähere Ausführungen finden sich in dem Beitrag "Ursachen und Therapie chronischer Krankheiten aus naturheilkundlicher Sicht" auf dieser Homepage.

Allergie als mit einem Allergen gekoppelter Konflikt

Nach dem österreichischen Kinderarzt und Allergologen Dr. Konrad Werthmann beruhen Allergien neben einer genetischen Disposition letztlich auf drei Faktoren:

  • einem chronisch gestörten Darmmilieu mit einer veränderten Darmflora,

  • hierdurch Verschlechterung der Anpassung an äußere Reize,

  • einem zusätzlichen Störfeld auf einer oder auf mehreren Existenzebenen.

Somit  kommt eine Allergie als überschießende Reaktion des Immunsystems aus naturheilkundlicher Sicht meist dadurch zustande, dass ein Allergen (unbewusst) mit einem Konfliktinhalt gekoppelt wird!

Nach Werthmann ist die Haut die "Dulderin des Darms"; aus diesem Grund finden sich viele allergische Symptome an der Haut.

Erkrankungen des emotionalen Systems (psychische und psychosomatische Erkrankungen) haben in den letzten Jahren stark zugenommen; deshalb ist es nicht verwunderlich, dass auch die Häufigkeit allergischer Erkrankungen ansteigt.

Naturheilkundliche Behandlung allergischer Erkrankungen 

Eine naturheilkundliche Behandlung von allergischen Erkrankungen folgt den Regeln der sog. "Hierarchischen Multiregulation", wie z.B.:

Geistige Ebene:

geistig-energetisches Heilen; Therapie mit Delphinen

Mentale Ebene:

Ordnungstherapie nach Pfarrer Kneipp

Emotionale Ebene:

bei Menschen: "Liminale Frequenztherapie"; hoch potenzierte Homöopathika; Psychokinesiologie; Psychosomatische
Energetik nach Banis; Bach-Blüten; Spagyrik

Vitalenergetische E.:

niedrig potenzierte Homöopathika
(einschl. Organtherapeutika); Akupunktur; Phytotherapie

Materielle Ebene:

Meidung von Allergenen; bei Tieren Optimierung von
Fütterung und Haltung;
Behandlung mit hämolysiertem und energetisiertem Eigenblut; isopathisch-homöopathische
Therapie
, anschließende Stabilisierung mit Schüßler-Salzen; bakterielle Immunmodulatoren; orthomolekulare
Therapie

 

In jedem Fall sind die Konfliktbeseitigung und die Regulation des Bauchhirns zentrale Anliegen einer naturheilkundlichen Behandlung allergischer Erkrankungen!
(siehe auch die Seite über die "ganzheitlich-energetische Pferdemedizin")

 

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