Ursachen
Nach Pschyrembel ("Wörterbuch der Medizin") ist die Arthrose eine
degenerative Gelenkerkrankung, die vorwiegend bei einem Missverhältnis zwischen
Beanspruchung und Beschaffenheit bzw. Leistungsfähigkeit der einzelnen
Gelenkanteile und der beteiligten Gewebe entsteht.
Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein, und es werden primäre Formen
(z.B. durch direkte Schwerstarbeit, hohes Körpergewicht, Alterung,
Stoffwechselschäden, Überbeanspruchung) von sekundären, erworbenen Formen (z.B.
zu flache Hüftpfanne, Folgezustände nach Verrenkungen, Fehlstellungen der
Gliedmaßen und Gelenkachsen, Wachstumsstörungen, entzündliche oder
nicht-entzündliche Gelenkerkrankungen) unterschieden.
Aus naturheilkundlicher Sicht hat eine degenerative Gelenkerkrankung ihre
Ursache fast immer zunächst in einem gestauten
Energiemeridiansystem. Da die Energie
auf einem solchen Meridian nicht mehr ausgeleitet werden kann, versucht der
Körper, eine Ausleitung auf zellulärer Ebene durch eine chronische Entzündung
herbeizuführen. Gelingt auch dies nicht mehr, gleitet das betroffene, gestaute
Meridiansystem in die Energieleere und das entsprechende Gewebe in die
Degeneration ab.
Da gerade im Bereich der Gliedmaßen Meridianblockaden
heute sehr häufig sind, entfallen von der Gesamtheit aller möglichen
Lahmheitsursachen beim Pferd über 70% auf degenerative Gelenkerkrankungen!
Die beschriebenen Gesetzmäßigkeiten finden wir bei vielen degenerativen
Erkrankungen z.B. auch der Sehnen und der Wirbelsäule. Im Lauf der Krankheit
kommt es zur Zerstörung und Auflösung des Gewebes im Bereich der Degeneration
(z.B. Auffaserung von Sehnengewebe, Bildung von Fissuren oder verstärkter
Brüchigkeit von Wirbeln und anderen Knochen nach relativ geringer Belastung).
Darüber hinaus bietet ein gestautes Meridiansystem ideale
Vermehrungsbedingungen für krankmachende Bakterien (z.B.
Borrelien), die die Problematik dann
noch weiter verschärfen können.
Im erkrankten Gelenk löst sich der degenerierte Gelenkknorpel auf, und es erfolgt eine
Freisetzung und Bewegung von Knorpelpartikeln durch Reibung und Druck bei
Gelenkbewegung. Hierdurch entsteht eine sehr schmerzhafte Entzündung der sog. "Synovialis",
der bindegewebigen und teilweise schleimhautartigen Innenauskleidung des
Gelenks.
Weitere Hintergründe der Entstehung und Therapie
degenerativer Erkrankungen sind in dem Buch
"Gedanken altern nicht" (ISBN: 3-8334-5446-6) beschrieben.
Therapie
Von Seiten der konventionellen Tiermedizin wird die erfolgreiche
Behandlung einer fortgeschrittenen Arthrose gewöhnlich als unmöglich angesehen.
Eine Unterdrückung des Krankheitsgeschehens durch antientzündlich oder
schmerzlinderd wirkende Arzneimittel beseitigt naturgemäß nicht die eigentlichen
Krankheitsursachen, sondern lindert allenfalls nur die Symptome. Dadurch wird
die Krankheit längerfristig eher noch verschlimmert. Auch die alleinige Gabe von
"Knorpelaufbau"-Präparaten (z.B. Muschelextrakt, Hyaluronsäure) kann den Krankheitsverlauf meist nur verzögern.
Gelegentlich wird bei einer Arthrose ein Nervenschnitt
durchgeführt. Dies ist natürlich keine eigentliche Therapie, sondern beseitigt
bestenfalls die Schmerzproblematik. Eine solch
radikale Maßnahme sollte meiner Ansicht nach schon aus Gründen des Tierschutzes
und der Verkehrssicherheit des Pferdes wirklich die letzte Möglichkeit
zur Erleichterung der Symptome sein.
Zwar heilt der durchtrennte Nerv nach einer ganzheitlichen Regulationstherapie oft wieder
zusammen, der Teil der Gliedmaße jenseits des Schnittes ist jedoch unmittelbar
nach der Operation zunächst teilweise gefühllos, was für die Reiterin bzw. den
Reiter besonders beim Ausritt ins Gelände ziemlich gefährlich sein kann.
Vor einem Nervenschnitt sollten daher unbedingt alle Möglichkeiten einer
Regulationstherapie ausgeschöpft werden.
Eine ganzheitlich-energetische
Regulationstherapie ist
nämlich in der Lage, die Ursachen einer Arthrose zu beseitigen und das Gelenk zumindest
teilweise zu regenerieren, solange das betroffene
Gewebe noch eine gewisse Regulationsbereitschaft und Regenerationsfähigkeit
besitzt. In fortgeschrittenen Fällen, bei denen bereits viel Gewebe
zerstört ist, ist dies leider nicht mehr der Fall.
Daher ist es sehr wichtig, eine ganzheitliche Regulationstherapie einer
Arthrose möglichst frühzeitig zu beginnen.
Zur Vermeidung von degenerativen Erkrankungen hat sich das "energetische
Coaching" vor allem bei Hochleistungspferden sehr bewährt, mit dem
energetische Stauungen beseitigt werden, bevor sie sich materiell als
Organerkrankungen manifestieren können.
Vor einer ganzheitlich-energetischen Therapie werden zunächst die äußeren Ursachen reguliert, indem
z.B. Stellungsfehler der Gliedmaßen oder eine falsche Reitweise korrigiert
werden. Anschließend wird das gestaute Meridiansystem reguliert und die
Regeneration des degenerativ erkrankten Gewebes unter Anwendung
homöopathischer
Arzneimittel bzw. von
Schüßler-Salzen stimuliert.
Die Vorgehensweise bei einer ganzheitlich-energetischen
Therapie ist auf der Seite über energetische
Pferdemedizin dieser Homepage beschrieben.
Zusätzlich können weitere Maßnahmen, wie z.B. Massagen, moderates,
gezieltes
Bewegungstraining oder die Einreibung des betroffenen Gelenkes mit
gewebestabilisierenden Substanzen sehr hilfreich sein.
