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Das Bauchhirn bei Menschen und Tieren das zweite Gehirn im Bereich des Darmes als Mittler zwischen materieller, vitalenergetischer und emotionaler Ebene von
Dr.Dr. Homepage: http://www.pferdemedizin.com
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Werden Menschen gefragt, wo Gesundheit, Emotion und Intuition am besten zu orten sind, zeigen sie meistens auf ihren Bauch. Seit vielen Jahrhunderten wird außerdem von vielen Menschen berichtet, dass sie ihre Entscheidungen in erster Linie aus dem Bauch heraus treffen. Seit wenigen Jahren liegt nun auch der moderne naturwissenschaftliche Beweis dafür vor, dass der Bauch ein wichtiges Nervenzentrum, das sog. Bauchhirn, beherbergt. Das Bauchhirn, das auch zweites Hirn, Darmhirn oder wissenschaftlich enterisches Nervensystem (ENS) genannt wird, ist ein unabhängiges Nervensystem. Es ist in die Wand des Darmes von Menschen und Tieren eingebettet und arbeitet nahezu unabhängig vom Zentralnervensystem (ZNS). Mit 100 Millionen Nervenzellen enthält das Bauchhirn mehr Nerven als die Wirbelsäule. Es enthält seine eigenen sensorischen Neurone, Interneurone und Motorneurone. Auffallend ist seine starke funktionelle und strukturelle Ähnlichkeit mit dem Haupthirn im Schädel. Eine ausführliche Beschreibung des Bauchhirns findet sich in der Ausgabe Nr. 11, 2000, der Zeitschrift GEO. Bereits im Jahr 1907 beschrieb der amerikanische Arzt Frederick Byron Robinson (1854 - 1910) in seinem Buch "The Abdominal and Pelvic Brain" das Bauchhirn folgendermaßen (aus der Internetseite "Early American Manual Therapy": "In mammals there
exist two brains of almost equal importance to the individual and race. One is the cranial brain, the instrument of volitions, of mental
progress and physical protection. The other is the abdominal brain, the
instrument of vascular and visceral function. It is the automatic,
vegetative, the subconscious brain of physical existence. In the
cranial brain resides the consciousness of right and wrong. Here is the
seat of all progress, mental and moral ... Auf Grund der zahlreichen Erkenntnisse über das Bauchhirn hat sich in den letzten Jahren eine eigene medizinische Disziplin etabliert, die Neurogastroenterologie. An Tieren wurden die neuralen Kontrollmechanismen der gastrointestinalen Funktionen intensiv durch die Arbeitsgruppe von Prof. Schemann an der Tierärztlichen Hochschule Hannover erforscht. Auf Grund seiner Forschungsergebnisse kam Schemann zu der Erkenntnis: „Das Darmhirn fühlt“. Das zweite Hirn erledigt somit noch viel mehr als die eigentliche Verdauungsarbeit; es ist ein Garant für das Überleben von Leib und Seele. Es ist eine Quelle von psychisch hoch aktiven Substanzen, wie Serotonin, Dopamin, Opiaten und Benzodiazepinen. Der Bauch nährt das erste Gehirn auf vielfältige Weise; andererseits ist der messbare Informationsfluss vom ZNS zum Bauchhirn vergleichsweise gering. Der Darm als Verteidigungsorgan
Der Darm
beherbergt ca. 80% des immunologisch aktiven Gewebes. Somit besitzt er
neben seinen Funktionen als Resorptions- und Ausscheidungsorgan auch die
Aufgabe des direkten Kontaktes mit stofflichen Schadsubstanzen. Werden
Giftstoffe, krankmachende Mikroorganismen oder unverträgliche
Nahrungsmittel mit der Nahrung aufgenommen, fühlt das Darmhirn die
Gefahr zuerst. Es findet eine lokale Abwehr statt, indem z.B. die
Ausleitung in Form von Durchfall gesteigert wird, und es wird ein
Alarmsignal in Richtung des ZNS geschickt (zum Thema "Darmhirn und
Ernährung" siehe auch das Interview mit dem Ernährungsexperten U.
Pollmer in
"Die Welt" vom 6.12.2005). Das Bauchhirn als Mittler zwischen materiellem, vitalenergetischem und astralem Bereich
Nach der alten asiatischen
Auffassung existieren normale Menschen außer auf der sichtbaren materiellen Ebene
zusätzlich auf weiteren Ebenen, nämlich der vitalenergetischen
(ätherischen),
emotionalen (astralen), mentalen und geistigen Ebene (siehe auch unter
www.pferdemedizin.com/epm). Die mentale Ebene, auf der die meisten Tiere nicht existieren, ist diejenige der Gedankenenergie, mit deren Hilfe die Energie höherer spiritueller Ebenen nach unten transformiert werden kann und gleichzeitig ein Austausch von Gedankenenergie von unten nach oben stattfindet. Nicht ohne Grund haben große Dichter und Komponisten oft gesagt, „es denkt mich“ oder „es schreibt mich“ (siehe auch den Artikel "Stimmen aus dem Nichts" in DER SPIEGEL Nr. 15/2006) . Der altdeutsche Ausdruck für dieses Geschehen, der auch im Duden kaum noch entsprechend gewürdigt wird, war einmal „mich dünkt“. Der Umschlag von mentaler Energie findet hauptsächlich im Bereich des Kopfes statt. Die geistige Ebene stellt die Verbindung zu höheren spirituellen Ebenen dar, die in unserer Kultur keine Namen haben. Das Bauchhirn verbindet die emotionale mit der materiellen und vitalenergetischen Ebene. Anders als Menschen existieren Tiere außer auf der materiellen Ebene nur auf der vitalenergetischen und emotionalen Ebene. Ihnen fehlt die Existenz auf der mentalen und der geistigen Ebene und somit das 6. und 7. Chakra. Daher ist das Bauchhirn für Tiere das zentrale Steuerungsorgan! Kürzlich fanden Forscher übrigens Geruchssensoren für Aromastoffe im Darm (DIE WELT vom 21.05.2007) - ein deutliches Zeichen für den Bezug des Darmes zur vitalenergetischen (ätherischen) Existenzebene. Eine Kommunikation ist mit Tieren verbal nicht möglich, sondern erfolgt vielmehr mit Hilfe der Körpersprache, mit Bildern oder auch direkt mental (siehe die Kommunikation-Seite). Energieblockaden, unerlöste seelische Konflikte („USK“ nach Klinghardt) oder negative Emotionen können den Energiehaushalt bei Menschen und Tieren stark beeinträchtigen, während positive Emotionen und eine ausbalancierte Körperenergie die Körperleistung wahrlich beflügeln können.
Eine Besonderheit der Pferde als Fluchttiere ist, dass sie körperlichen
und emotionalen Schmerz und Konflikte sehr leicht verdrängen können, indem sie die
entsprechenden Bereiche des Gehirns und somit der Empfindung einfach abschalten. Nur auf diese
Weise können sie manchmal z.B. trotz starker, eigentlich sehr schmerzhafter Gewebeveränderungen infolge einer
Arthrose oder einer Verletzung
einen Bewegungsablauf aufrechterhalten. Nicht ohne Grund ist der Hypophysentumor
im Gehirn sozusagen eine "Berufskrankheit" der Pferde, da er bei über
50% der Schlachtpferde gefunden wird. Therapeutisch lassen sich die materielle und vitalenergetische Ebene bei Pferden sehr gut mit Hilfe von homöopathischen Arzneimitteln regulieren, während die emotionale Ebene sehr gut mit Hilfe von energetischen Methoden zu therapieren ist. Diese Methoden ermöglichen es außerdem, die durch ungelöste und verdrängte Konflikte abgeschalteten Teile des Gehirns wieder zu reaktivieren und zu reinigen. Hierdurch können neben der bekannten Therapie auf der materiellen Ebene emotionale und energetische Blockaden beseitigt werden, sodass wieder ein ungestörter Energiefluss möglich wird. Im Rahmen dieser Therapie lässt sich natürlich auch die Funktion des Bauchhirns wieder normalisieren.
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