Was ist ganzheitlich-energetische Rinderbestandsbetreuung ?

von

Dr. Dr.
Peter Schneider

prakt. Tierarzt - Homöopathie
D-27318 Hoya/Weser; Tel. 04251 7524; Email: peter@pferdemedizin.com

 das Buch zur Homepage: "Gedanken altern nicht"
(ISBN: 3-8334-5446-6)

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Denjenigen, die ihre Zuflucht bei Mutter Erde und Mutter Kuh nehmen, wird es niemals im Leben an etwas mangeln (alte indische Weisheit).

Im Gegensatz zu früher lassen sich heute viele Rinderkrankheiten mit konventionellen Behandlungsmethoden nicht mehr zufriedenstellend kurieren. Der Grund liegt darin, dass früher die meisten Krankheiten in materiellen Bereichen auftraten, wie z.B. Entzündung von Euter, Gebärmutter und Klauen durch klassische Bakterien. Heute dagegen kommt chronischen Krankheiten, die vorwiegend durch Veränderungen im energetischen und auch im emotionalen Bereich entstanden sind, eine immer größere Bedeutung zu. Eine große Belastung ist dabei die Entstehung von krankmachenden, zellwandfreien Bakterienformen, die das Immunsystem der Tiere nicht mehr ausreichend erkennen und beseitigen kann. Ein Kennzeichen dieser Situation ist häufig die starke Erhöhung des Zellgehaltes in der Milch ohne besonderen bakteriologischen Befund.

Die hauptsächlichen wirtschaftlichen Einbußen entstehen in der modernen Rinderhaltung vor allem in den Bereichen Eutergesundheit, Fruchtbarkeit, Klauengesundheit und Aufzucht.

Die Nutzungsdauer von Holstein-Frisien-Milchkühen lag im Jahr 2006 nur noch bei 2,8 Laktationen. Abgangsursachen waren häufig Lahmheiten und Gliedmaßenerkrankungen.

Gelang bei einer relativ geringen Leistung der Tiere noch eine konventionelle Therapie durch Unterdrückung der Symptomatik z.B. durch antibiotische oder entzündungshemmende Substanzen, so sind solche Maßnahmen unter den heutigen Bedingungen der Hochleistung nicht mehr unbedingt erfolgreich. Im Gegenteil werden durch solche Maßnahmen die bei chronisch kranken Tieren meist vorhandenen Stoffwechselentgleisungen häufig noch weiter verstärkt.

Somit sind heute neue ganzheitliche Behandlungsmethoden gefragt, die außerdem konventionelle Behandlungen gut ergänzen können. Die ganzheitlichen Methoden  umfassen in meiner Praxis vor allem die beiden Teilbereiche: ganzheitlich-energetische Therapie der Herde und des Einzeltieres (siehe hierzu auch die Seite über "energetische Pferdemedizin" auf dieser Homepage) sowie die homöopathische Therapie.

Eine solche Betreuung wird stets in enger Zusammenarbeit mit dem Rinderhalter und dem Hoftierarzt durchgeführt. Längerfristig kann eine ganzheitlich-energetische Bestandsbetreuung zu einer Verbesserung von Tiergesundheit und Leistung und damit zu einer Reduktion des Einsatzes von Antibiotika führen.

Erfahrungsgemäß dauert eine Umstellung von einer konventionellen auf eine naturheilkundliche Therapie in einem Milchkuhbestand ca. 6 Monate. Von ausschlaggebender Bedeutung ist dabei das Engagement des Rinderhalters, das mit einer Optimierung der Tiergesundheit und der Milchleistung und damit zu einem verbesserten Kosten/Nutzenverhältnis der Milcherzeugung belohnt wird.

Ganzheitlich-energetische Therapie des Einzeltieres unter Anwendung der Photonenakupunktur und der homöopathischen Therapie

Die Regulation der Meridianenergie am Tier erfolgt seit Jahrtausenden durch Akupunktur mit Hilfe von Akupunkturnadeln. Die Photonenakupunktur ist eine Weiterentwicklung der chinesischen Akupunktur. Diese Form der Akupunktur wird mit Hilfe eines speziellen Instrumentes durchgeführt. Es sammelt nach Angabe des Herstellers Vitalenenergie aus der Umgebung und leitet die Energie über ein Kabel auf einen Therapiekopf. Mit diesem Kopf können nach meiner Erfahrung die Energiemeridiane der Tiere reguliert werden, ohne dass bestimmte Akupunkturpunkte mit Nadeln gestochen werden müssen und die Tiere beunruhigt werden. Im Gegenteil wird bereits während der Behandlung, die nur einige Minuten dauert, meist eine deutliche Entspannung der Rinder sichtbar.

Nach der chinesischen Akupunkturlehre (siehe O. Kothbauer und A. Meng: "Grundlagen der Veterinärakupunktur") wird sehr deutlich, dass heute die häufigsten und gleichzeitig konventionell am schwierigsten zu behandelnden Rinderkrankheiten ihre Ursache in Blockaden derjenigen Meridianpaare haben, die den Kontakt der Tiere zur Erde herstellen. Es sind dies der Magen-/Milz-Pankreas-Meridian (nach der chinesischen Medizin "Erde") und der Blase-/Nieren-Meridian (nach der chinesischen Medizin "Wasser").

Die Milz ist das Verteilungszentrum für die Lebensenergie innerhalb des Körpers. Der Magenmeridian verläuft über Magen, Zitzen, Oberschenkelvorderseite und  Zwischenklauenspalt der Hintergliedmaße, während der Milzpankreas-Meridian durch das Milchdrüsengewebe verläuft. Die Eigenschaften dieses Meridiansystems bezüglich der Milchdrüse des Menschen sind in dem Buch "Leitfaden für eine naturheilkundliche Brustkrebstherapie" beschrieben.
Blockaden dieses Meridianpaares können sich bei Kühen in einer Pansenazidose äußern, verbunden mit Labmagenverlagerung, Mastitis sowie Stoffwechsel-, Leistungs- und Fruchtbarkeitsstörungen.

Der Blasenmeridian verläuft über Gehirn, Rücken, Harn- und Geschlechtsapparat und die Rückseite der Hintergliedmaße bis zur Sohle. Blockaden dieses Meridians äußern sich z.B. in Fruchtbarkeitsstörungen, Gebärmutterentzündungen oder Sohlengeschwüren.
Auch BSE hat ihre Ursache nach naturheilkundlicher Meinung hauptsächlich in einer Blockade des Blasenmeridians, der energetisch dem Inneren des Schädels zugeordnet ist und im Bereich des Stammhirns aus dem Gehirn austritt.

Die Funktionen der beiden Meridianpaare sind eng miteinander verflochten.

Durch die Blockaden der Meridiane kann es zu Milieuverschiebungen im Blut, Bindegewebe und Organen kommen. Dieses krankhaft veränderte Milieu bietet jedoch ideale Vermehrungsbedingungen für pathogene Mikroorganismen, wie vor allem zellwandfreie Bakterienformen, Chlamydien und Viren.

So vermehren sich die als Mastitiserreger besonders gefürchteten Staphylococcus aureus-Bakterien im Euter nach naturheilkundlicher Auffassung besonders gut bei einem gestauten Magen/Milz-Pankreas-Meridian, verbunden mit einer schlechten Durchblutung des Gewebes.

Zwar lassen sich die Symptome chronischer Rinderkrankheiten durch konventionelle Arzneimittel für eine gewisse Zeit unterdrücken, längerfristig wird durch solche Maßnahmen die Störung des gesamten Stoffwechsels häufig noch weiter verschärft.

Als Ergebnis ist heute in vielen Hochleistungsbeständen eine sehr kritische Krankheitssituation entstanden, die durch konventionelle Mittel kaum noch zu regulieren ist.

Neben der energetischen Regulation der Herde bzw. der Einzeltiere wird die entgleiste Milieusituation und das damit verbundene Wachstum pathogener Mikroorganismen in meiner Praxis zweckmäßiger Weise mit Hilfe der bewährten homöopathischen Therapie behandelt. Diese Therapieform ist auch in der Tiermedizin seit über 100 Jahren etabliert.

Naturheilverfahren, wie sie in der ganzheitlich-energetischen Bestandsbetreuung angewandt werden, sind nach Literaturangaben mindestens ebenso wirksam wie konventionelle Verfahren; darüber hinaus sind Naturheilverfahren wesentlich kostengünstiger, und es entfallen die Wartezeiten auf Milch und Fleisch.

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