Videofilm
"Dunkelfeldmikroskopie"

von

Dr.Dr. Peter Schneider

Tierarzt und Anthropologe
Maldonado, Uruguay
Email: peter@pferdemedizin.com

Homepage: http://www.pferdemedizin.com

Kontakt: per Email oder Telefon (04251 7524, zum deutschen Festnetztarif)

 das Buch zur Homepage: "Gedanken altern nicht"
(3. erw. Auflage 2010, ISBN: 978-3-8334-5446-2)

 "Leitfaden für eine naturheilkundliche Brustkrebstherapie"
(2. Auflage 2008, ISBN: 978-3-8334-9271-6)

  elektronische Bücher (eBooks)

 

 

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Dieser Videoclip (ca. 4 min.) über eine dunkelfeldmikroskopische Blutuntersuchung wurde freundlicherweise von K.H. Wickert, Dunkelfeldmikroskopie.com, zur Verfügung gestellt.

 

Einige Videos zum Thema "Dunkelfeldmikroskopie" finden sich auch unter "Google Video".

 

Für die Untersuchung wird frisch entnommenes Blut ohne weitere Bearbeitung oder Färbung sofort mit Hilfe eines speziellen Dunkelfeldmikroskopes angeschaut. Wenn man das Blut nun stehen lässt, wandern aus seinen Zellen nach einiger Zeit Mikroorganismen aus, die auch im Labor mit speziellen Methoden weitergezüchtet werden können. Der Videoclip zeigt die Vorgänge im Blut über eine Beobachtungsdauer von 6 Stunden.

 

Die folgenden Abbildungen aus dem Videoclip zeigen dunkelfeldmikroskopische Aufnahmen des Blutes eines gesunden Menschen: links 5 Minuten nach der Abnahme, rechts 4 Stunden nach der Abnahme.

 

 

Die moderne Evolutionsbiologie geht davon aus, dass die Zellen von Menschen, Tieren und Pflanzen ursprünglich aus einer sog. "Endosymbiose" von teilweise pathogenen Bakterien entstanden sind (siehe hierzu die Seite zur "bakteriellen Endosymbiose der Zellen" auf dieser Homepage).
Bei einer krankhaften Verschiebung des Milieus in Blut und Geweben können sich diese Bakterien aus ihrer symbiontischen Verbindung lösen und als Einzelformen wieder pathogen werden.

 

Durch eine Auflösung der Endosymbiose wird der Schutz des kranken Organismus gegenüber anderen pathogenen Mikroorganismen stark beeinträchtigt. Dadurch können sich sog. "zellwandfreie Formen" (CWD) von anderen pathogenen Mikroben im Körper vermehren, die das Immunsystem  nicht ohne weiteres beseitigen kann (siehe hierzu die CWD-Seite auf dieser Homepage).

 

Wie neuere Untersuchungen gezeigt haben, können Bakterien im lebenden Organismus darüber hinaus  besonders bei chronischen Krankheiten als sog. "Biofilme" wachsen (dunkelfeldmikroskopische Aufnahmen von Borrelien-Biofilmen in menschlichem Gewebe finden sich bei MacDonald, 2008).

 

Hierin sind sie gegen das Immunsystem des Wirtes und gegen Antibiotika gut geschützt.

 

Biofilme finden sich auch in Blutgefäßen von Menschen (z.B. bei Arteriosklerose).

 

Hieraus ergibt sich, dass Blut keineswegs steril ist, wie es auch heute noch häufig behauptet wird. Hierauf weist auch der Nobelpreisträger Joshua Lederberg hin, und er betont, dass die Mikroben die Menschen nicht umbringen wollen, sondern dass wir in einem kooperativen Miteinander mit ihnen leben müssen. Spontanheilungen von Krebserkrankungen stehen übrigens oft in einem engen zeitlichen Zusammenhang mit einer heftigen bakteriellen Infektion (DIE WELT vom 23. Januar 2008).

 

Die im Dunkelfeld sichtbaren Strukturen werden häufig zur Diagnostik von Krankheiten bzw. ihres Stadiums eingesetzt (Dunkelfelddiagnostik). Wie eine Studie von Dr. Teut, Essen, aus dem Jahr 2004 zeigte, die er im Auftrag der Carstens-Stiftung durchführte, ist die Reproduzierbarkeit dieser Methode unter den üblichen, nicht standardisierten Untersuchungsbedingungen allerdings nicht sehr hoch.

 

Da die Dunkelfelddiagnostik ein relativ unspezifisches Verfahren darstellt, ist es naturgemäß sehr schwierig, mit dieser Methode allein eine gezielte Krankheitsdiagnostik zu betreiben. So zeigte eine prospektive Studie von El-Safadi et al. (2005), Justus-Liebig-Universität Gießen, dass es mit Hilfe der Dunkelfeldmikroskopie scheinbar nicht möglich ist, eine vorhandene Krebserkrankung sicher zu erkennen.

 

Weitere Hintergründe der dunkelfeldmikroskopischen Blutuntersuchung sind in dem Buch "Gedanken altern nicht" (ISBN: 3-8334-5446-6) beschrieben.

 

Die Entgleisung der Endosymbiose sowie krankmachende, zellwandfreie Formen von Bakterien und Pilzen können bei Tieren nach meiner Erfahrung mit Hilfe der ganzheitlich-energetischen Tiermedizin (EPM) reguliert und beseitigt werden.

 

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