Kommunikation mit Tieren

mentale Beseitigung von emotionalen Blockaden

von

Dr. Dr.
Peter Schneider

Tierarzt und Anthropologe
Maldonado, Uruguay; Email:
peter@pferdemedizin.com

Homepage:
http://www.pferdemedizin.com

Kontakt: per Email oder Telefon (04251 7524, zum deutschen Festnetztarif)

 

 das Buch zur Homepage: "Gedanken altern nicht"
(3. erw. Auflage 2010, ISBN: 978-3-8334-5446-2)

 "Leitfaden für eine naturheilkundliche Brustkrebstherapie"
(2. Auflage 2008, ISBN: 978-3-8334-9271-6)

  elektronische Bücher (eBooks)

 

© 2002 by Peter Schneider

Für viele Menschen, die sich mit Tieren beschäftigen, ist die Kommunikation mit ihnen ein Wunschtraum (s.a. die Seite über "Harmonisiertes Reiten").

Für die ganzheitliche Pferdemedizin ist die Kommunikation mit Tieren jedoch eine unbedingte Notwendigkeit, da nur auf diese Weise die Ursachen von Erkrankungen auf der emotionalen Ebene festzustellen und vor allem zu beseitigen sind. Außerdem wird eine Therapie wesentlich besser, wenn sie nicht nur auf der materiellen Ebene erfolgt, sondern auch die vitalenergetische und emotionale Existenzebene der Pferde mit einschließt.

Auch wenn Menschen es vielleicht nicht direkt und bewusst wahrnehmen, so kommunizieren sie zum Teil sehr intensiv mit Tieren. Eine solche Kommunikation erfolgt nicht nur durch Stimmkommandos oder durch Signale der Körpersprache, sondern auch auf der Ebene der Gefühle. Wie auf der Seite über die Hierarchische Multi-Regulation beschrieben, kann diese Kommunikation bei einer starken emotionalen Beziehung zwischen Mensch und Tier sogar soweit gehen, dass Tiere den Menschen einen Teil ihrer emotionalen Last abnehmen und dadurch selbst krank werden.

Vor einiger Zeit wurden wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, in denen die Verbundenheit in den elektrischen Aktivitäten der Gehirne von zwei räumlich getrennten Menschen nachgewiesen wurde (Thaheld, F.A. (2005): „An interdisciplinary approach to certain fundamental issues in the fields of physics and biology: towards a unified theory", Biosystems 80(1), 41-56). Auch die Gehirnwellen von Musikern synchronisieren sich beim Zusammenspiel (DIE WELT vom 20. März 2009).

Diese Verbundenheit ist ein Ausdruck der quantenphysikalischen Eigenschaften des menschlichen Gehirns (s.a. die Seite über das "Quantenhirn") und ist ebenso die Voraussetzung für eine Kommunikation zwischen Menschen und Tieren.

Zuständig hierfür sind spezielle Nervenzellen des Gehirns, die sog. "Spiegelneurone" (s.a. das Buch von Prof. Joachim Bauer, Univ.-Klinikum Freiburg, "Warum ich fühle, was Du fühlst - Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone", Hoffmann & Campe, 2005).

Viele Probleme in der heutigen Pferdemedizin lassen sich nicht mehr so leicht und unmittelbar auf eine materielle Krankheitsursache zurückführen. Vielmehr sind es oftmals Probleme im energetischen und vor allem im emotionalen Bereich, die zu Blockaden des Stoffwechsels führen und eine Heilung verhindern.

Emotionale Blockaden werden bei Pferden hauptsächlich durch Schmerzen und Verletzungen verursacht, die den Tieren absichtlich oder unabsichtlich durch Menschen zugefügt werden. Solche Verletzungen haben für Tiere einen viel höheren Stellenwert als Verletzungen, die sie sich gegenseitig zufügen. Da Pferde Fluchttiere sind, können sie Verletzungen, chronische Schmerzen und körperliche Beeinträchtigungen psychisch regelrecht abschalten. Als Folge entstehen dann jedoch häufig psychische Blockaden und Verhaltensänderungen, die eine Gesundung auf der vitalenergetischen und körperlichen Ebene verhindern.

In diesem Zusammenhang sind besonders Verletzungen und Schmerzen durch Brände, Kastrationen und auch durch eine falsche Reitweise hervorzuheben. Hierdurch wird der Energiefluss auf den einzelnen Meridianen (siehe die entsprechende Meridian-Seite auf dieser Homepage) beeinträchtigt. So kann z.B. ein Oberschenkelbrand den Energiefluss des Gallenblasen- oder Magenmeridians beeinträchtigen, während eine Kastration oder eine falsche Reitweise den Nieren/Blasen-Meridian blockieren kann. Der Blasenmeridian läuft paarig entlang der Wirbelsäule und versorgt energetisch auch das Innere des Schädels. Daher sind viele Verhaltensauffälligkeiten mit Blockaden auf diesem Meridian verbunden, und es ist kein Wunder, dass über 50% unserer Pferde an einem Tumor der Hypophyse erkrankt sind.

Weitere starke und sehr schmerzhafte Verletzungen finden häufig im Bereich des Maules statt, welches dann zu einem energetischen und emotionalen Störfeld ersten Ranges werden kann. Hier ist besonders der Zeitraum des Wechsels bzw. Durchbruchs der Backenzähne bis zum 5. Lebensjahr der Pferde zu nennen. Während dieser gesamten Zeit ist das Maul sehr druckempfindlich. Wird das Tier jetzt durch übermäßigen Gebrauch der Nasenbremse, ein falsches Gebiss oder eine falsche Zügelführung traktiert, hat dies gravierende Folgen für die Gesundheit des Tieres in seinem gesamten weiteren Leben. Die Folge kann dann eine hohe Anfälligkeit gegenüber Krankheiten z.B. in Darm, Atemtrakt oder Bewegungsapparat sein; genau dies sind die heute am häufigsten zu beobachtenden Lokalisationen der chronischen Pferdekrankheiten.

Ähnlich wie bei Menschen gibt es nämlich auch bei Pferden eine intensive energetische Verbindung zwischen den Zähnen und den Meridianen, die die einzelnen Organe versorgen. Wie die folgende Abbildung von dem Arzt Dr. Jonas aus Prag für das menschliche Gebiss zeigt, laufen durch den Bereich der Backenzähne die Meridiane, die den Verdauungstrakt versorgen.

 

Aus der neuesten medizinischen Forschung wissen wir, dass dieser Bereich auch das Bauchhirn beherbergt (siehe die Bauchhirn-Seite auf dieser Homepage), welches das zentrale emotionale und energetische Steuerungsorgan der Pferde darstellt.

Somit können andauernde schmerzhafte Einwirkungen auf das Maul unmittelbar emotionale Blockaden zur Folge haben!

 Nonverbale Kommunikation und Regulation

Das Ziel der ganzheitlich-energetischen Pferdemedizin ist es, zusätzlich zur Therapie im materiellen Bereich Blockaden und Stauungen auch im vitalenergetischen und emotionalen Bereich zu beseitigen. Hierzu müssen jedoch zunächst die Ursachen der Erkrankung erfragt werden. Diese Befragung kann erfolgen als

-  Ja/Nein-Testung,
bildhafte Kommunikation oder als
direkte mentale Kommunikation.

Ist die Ursache der Blockade erkannt, wie z.B. ein falsches Gebiss, kann eine entsprechende Korrektur vorgenommen werden. Anschließend wird die emotionale Blockade im Gehirn des Pferdes mental beseitigt.

Die Kommunikation und mentale Regulation erfolgt also auf drei Stufen:

  1. Ja/Nein-Testung: diese Art der Testung ist die ursprünglichste und einfachste Stufe der Kommunikation mit Tieren. Beispiele sind das „Austesten“ von homöopathischen Arzneimitteln oder auch der kinesiologische Muskeltest über eine zweite „Surrogatperson“.
    Eine besonders schnelle und zuverlässige Ja/Nein-Testung kann mit Hilfe eines über die Erfahrung standardisierten Gefühls durchgeführt werden, das sich entsprechend der Testantwort ändert. Das Ergebnis des Testes ist eine Ja- oder Nein-Antwort auf eine vorher formulierte Frage. Wenn diese Art von Antwort ausreichend ist z.B. beim Test, ob ein Sattel oder ein Gebiss für das Pferd geeignet sind, ist dieser Test sehr hilfreich.
  2. Bildhafte Kommunikation: die nächste Stufe der Kommunikation mit Tieren ist der Informationsaustausch mit dem Pferd mit Hilfe von Bildern. Diese Art der Kommunikation wird zur Zeit in den U.S.A. und der Schweiz durch sog. „Tierkommunikatoren“ sehr stark forciert. Die Vorgehensweise ist in dem Buch von Penelope Smith: „Gespräche mit Tieren“, Verlag 2001, ausführlich beschrieben.
    Mit Hilfe dieser Art der Kommunikation lassen sich die Probleme des Pferdes und auch die Umstände der Entstehung von emotionalen Blockaden wie auf einem Film abfragen.
    Es ist oftmals faszinierend und erschreckend zugleich, mit welcher Präzision das Bewusstsein des Pferdes die konkreten Umstände z.B. einer schmerzhaften Kastration, eines Brandes oder eines Tiertransportes wie ein Computer abspeichert. Wie Monty Roberts richtig sagt, "vergessen Pferde nichts, aber verzeihen alles".
    Andererseits kann man mit dieser Art von Kommunikation dem Pferd auch mitteilen, dass ein bestimmtes Ereignis bevorsteht und wie dies ablaufen wird. Diese Mitteilung hat sich vor allem vor größeren Eingriffen, wie z.B. Operationen, sehr bewährt, da der Vorgang für alle Beteiligten anschließend wesentlich stressärmer abläuft.
  3. Direkte mentale Kommunikation und Beseitigung emotionaler Blockaden: dieser Schritt ist sicherlich der von außen am schwersten nachvollziehbare; gleichzeitig ist er jedoch auch der wirkungsvollste, weil das fehlerhafte „Blockadeprogramm“ im Bewusstsein der Tiere gelöscht und gleichzeitig die Basis für einen freien Energiefluss des Pferdes wieder hergestellt wird. Da Tiere und Menschen holographische Teile eines gemeinsamen größeren Ganzen sind (siehe die Seite über die Hierarchische Multi-Regulation), lassen sich emotionale Blockaden bei Pferden mental beseitigen.
    Hierbei findet über eine kurze Zeit von einigen Minuten eine teilweise Verschmelzung des Bewusstseins des Therapeuten mit dem Bewusstsein des Tieres statt. Anschließend wird das Innere des Tieres gleichsam wie ein Hohlkörper mental durchgescannt. Die Löschung der Blockaden erfolgt dann durch das Bewusstsein des Therapeuten (siehe hierzu auch die Seite über das "Quantenhirn").

     

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