Naturheilkundliche Psychotherapie bei Tieren

von

Dr. Dr.
Peter Schneider

Tierarzt und Anthropologe

Maldonado, Uruguay; Email: peter@pferdemedizin.com
Homepage: http://www.pferdemedizin.com

Kontakt: per Email oder Telefon (04251 7524, zum deutschen Festnetztarif)

 das Buch zur Homepage: "Gedanken altern nicht"
(3. erw. Auflage 2010, ISBN: 978-3-8334-5446-2)

 "Leitfaden für eine naturheilkundliche Brustkrebstherapie"
(2. Auflage 2008, ISBN: 978-3-8334-9271-6)

  elektronische Bücher (eBooks)

 

© 2006 by Dr.Dr. Peter Schneider

Das Wort "Psyche" stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Seele" oder "Gemüt". Psychotherapie bezeichnet in der Humanmedizin allgemein die Behandlung von seelischen und den damit verbundenen körperlichen (psychosomatischen) Leiden.

Heute kommt Krankheiten, die vorwiegend durch Veränderungen im emotionalen Bereich entstanden sind, auch bei Tieren eine immer größere Bedeutung zu.

In der konventionellen Tiermedizin ist es immer noch umstritten, ob auch Tiere eine Seele haben oder nicht; es wird nicht von einer Psychotherapie bei Tieren gesprochen, sondern von einer Verhaltenstherapie.

Verhalten ist jedoch nicht mit Psyche gleichzusetzen, sondern es bezeichnet eher die sehr komplexe, summarische Reaktion eines Tieres auf äußere Reize unter gleichzeitiger Berücksichtigung innerer Einflussfaktoren und Hindernisse. Aus diesem Grund ist es sehr schwierig, eine Verhaltenstherapie zur Beseitigung von emotionalen (psychischen) Krankheiten bei Tieren einzusetzen.

Eine Lösung bietet in diesen Fällen eine naturheilkundliche Psychotherapie, die Konflikte auf der emotionalen Existenzebene der Tiere ansprechen und beseitigen kann.

Wie in der folgenden Abbildung zu sehen ist, existieren Menschen auf fünf Daseinsebenen, Tiere dagegen nur auf drei.
 

 

 

Ayurveda

 

Plato

Minera-lien

Pflanzen

Tiere
(höhere)

Elemen-tar-wesen

Mensch

Engel

Geistige
Ebene

Raum /
Äther


Dodekaeder

 

 

 

 

 

 

Mentale
Ebene

Luft


Oktaeder 

 

 

 

 

 

 

Gefühls-
(astrale)
ebene

Feuer


Tetraeder

 

 

 

 

 

 

Vital-energeti-sche
Ebene

Wasser


Icosaeder

 

 

 

 

 

 

Materielle
Ebene

Erde


Hexaeder

 

 

 

 

 

 

Aus naturheilkundlicher Sicht können Krankheiten generell dadurch entstehen, dass Konflikte auf den einzelnen Daseinsebenen den freien Energiefluss innerhalb des Körpers blockieren. Hierdurch wird in einigen Bereichen ein Energiestau, in anderen eine Energieleere hervorgerufen. Wird der Konflikt längerfristig nicht gelöst, kann er in die Peripherie des Energiesystems verdrängt werden.

In die Bereiche der Energieleere und des verdrängten Konfliktes können dann Fremdenergien eindringen, die mitunter die Funktion des gesamten Systems zusätzlich stark behindern (siehe hierzu die Seite "Ursachen und Therapie chronischer Krankheiten aus naturheilkundlicher Sicht").

Auf den einzelnen Existenzebenen der Tiere gibt es die folgenden Konfliktmöglichkeiten. Wichtig ist hierbei, dass bei einer Energieblockade auf einer bestimmten Existenzebene auch die darunter liegenden betroffen sein können. So kann eine energetische Blockade auf der emotionalen Existenzebene eine Behinderung des freien Energieflusses auf der vitalenergetischen Ebene der Meridiane und der materiellen Ebene der Zellen zur Folge haben.

Emotionale Ebene:

Entstehung eines “unerlösten seelischen Konfliktes“
(Dietrich Klinghardt: "Lehrbuch der Psychokinesiologie",
 Bauer, 2003), oftmals verbunden mit Angst

Vitalenergetische E.:

Energiekonflikt, Entstehung einer energetischen
Imbalance
, oftmals verbunden mit Schmerzen

Materielle Ebene:

Entstehung einer mikrobiellen Dysbiose
von Schleimhäuten und Zellen, die bis zur tumorösen
Entartung der Zellen führen kann.
Nach naturheilkundlicher Ansicht hat eine Krebserkrankung
ihre Ursache fast immer im Dickdarm!

Die Ursachen für die Entstehung von emotionalen Konflikten können sehr vielfältig sein. Wie bei Menschen (siehe auch den Artikel "Trennungsschmerz kann tödlich sein" in DIE WELT vom 9.12.2006) sind auch bei Tieren emotionale Konflikte, die den Bereich der Fortpflanzung betreffen, besonders gravierend.

Dies betrifft bei Tieren hauptsächlich die Kastration. Die Operation selbst und die damit verbundenen emotionalen Probleme führen bei ihnen häufig zu einer energetischen Blockade des Beckens. Da die Energie im Körper bevorzugt von vorn nach hinten über die Hinterbeine fließt, kann es zu einem Rückstau von Energie bis zum Kopf kommen. Die Folge können dann Ängste, Trauer, Depressionen, Aggressivität oder andere Verhaltensstörungen sein. Zusätzlich bietet ein gestautes Energiesystem ideale Vermehrungsbedingungen für Bakterien (z.B. Borrelien) und Viren, die die Problematik zusätzlich verstärken können.

Natürlich können psychische Probleme bei Tieren auch durch andere Konflikte verursacht werden, wie z.B. Trennung von Heimat und Herde oder falsche Haltungsbedingungen.

Direkte energetische Blockaden des Gehirns werden häufig auch durch Narkosen hervorgerufen.

Energiestaus im Organismus der Tiere sind oftmals unvermeidbar, da z.B.  auf Kastrationen und/oder Narkosen meist nicht verzichtet werden kann.

Andererseits bietet eine naturheilkundliche Psychotherapie eine gute Möglichkeit, um die nachteiligen Folgen solcher Eingriffe und Maßnahmen wieder zu beseitigen.

Für eine naturheilkundliche Psychotherapie gibt es indirekte und direkte Methoden. Beispiele für indirekte Methoden sind die Arzneimittel-vermittelten Verfahren, wie z.B. die homöopathische Therapie mit Hochpotenzen oder die Bach-Blüten-Therapie, und die Kinesiologie.

Ein direktes Verfahren ist die mentale Beseitigung von emotionalen Blockaden der Tiere durch den Therapeuten. Die Vorgehensweise ist auf der Seite "Kommunikation mit Tieren - mentale Beseitigung von emotionalen Blockaden" auf dieser Homepage beschrieben.

Diese Methoden lassen sich zur Lösung psychischer Probleme einsetzen oder aber auch im Rahmen einer naturheilkundlichen "Hierarchischen Mutiregulation", der gleichzeitigen Behandlung der Tiere auf mehreren Daseinsebenen.

 

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