Schüßler-Salze bei Tieren
als Ergänzung zu einer ganzheitlich-energetischen Therapie

von

Dr. Dr.
Peter Schneider

Tierarzt und Anthropologe

Maldonado, Uruguay; Email: peter@pferdemedizin.com
Homepage: http://www.pferdemedizin.com

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(3. erw. Auflage 2010, ISBN: 978-3-8334-5446-2)

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© 2009 by Dr.Dr. Peter Schneider

 

Wilhelm Heinrich Schüßler (* 21. August 1821 in Bad Zwischenahn; † 30. März 1898 bei Oldenburg) war ein homöopathischer Arzt; er war der Begründer der „Biochemischen Heilweise“, der Therapie mit den 24 sogenannten "Schüßler-Salzen".

Früher wurde der streitbare Schüßler von seinen Ärztekollegen stark angefeindet; mittlerweile ist seine Therapie, die später noch wesentlich erweitert wurde, jedoch in der Humananwendung weit verbreitet.

Der Lebenslauf von Schüßler findet sich u.a. bei Wikipedia.

Die heute verfügbaren Medikamente nach Schüßler sind homöopathische Zubereitungen aus bestimmten Salzen. Die Präparate sind apothekenpflichtig und als Tabletten, Pulver, Globuli und Tropfen in den homöopathischen Potenzen D3, D6 und D12 und als Salbe in der Potenz D4 (Salze Nr. 1 - 12) verfügbar.

Die Salze Nr. 1 - 12 wurden von Schüßler selbst in die Therapie eingeführt, die Salze 13 - 24 von seinen Nachfolgern.

In den letzten Jahren ist diese Therapie auch in der Tiermedizin sehr populär geworden. Hierbei werden die Salze meist als alleinige "Biochemische Therapie" einzeln oder in Kombination in relativ hoher Dosierung verwendet.

In der Tiermedizin werden im allgemeinen Tabletten in der D6 (seltener D12) oral verabreicht.

Diese Arzneimittel lassen sich nicht nur klassisch, sondern im Rahmen einer ganzheitlich-energetischen Therapie auch zur längerfristigen Stabilisierung des Therapieeffektes einsetzen. Die dabei angewandten Dosierungen sind allerdings wesentlich niedriger. Werden die Schüßler-Salze innerhalb einer solchen Therapie zu hoch dosiert, zeigen sie manchmal starke  Erstverschlimmerungsreaktionen.

Innerhalb einer ganzheitlich-energetischen Therapie werden die Salze mit wenigen Ausnahmen als Einzelmittel und nicht in Kombination gegeben, wobei das jeweilige Mittel individuell für das zu behandelnde Tier ausgetestet wird. Die Behandlung mit Schüßler-Salzen dauert in diesem Fall ca. drei Monate.

Die Mineralsalze werden zwar normalerweise ausgetestet; sie besitzen jedoch folgende Charakteristika und Anwendungsbereiche, die sich aus der langen Zeit der Anwendungen ergeben haben (angelehnt an Hartwig Gäbler: Wesen und Anwendung der Biochemie - Therapie mit Mineralstoffen nach Dr. Schüßler. Deutsche Homöopathie-Union, 1991).

Nr.  1 Calcium fluoratum: dieses Salz findet sich im Schmelz der Zähne, in den Knochen und in den Oberhautzellen, vor allem in elastischen Geweben. Nr. 1 entlastet den Kreislauf und kräftigt die kleinen Blutgefäße. Außerdem fördert es die Auflösung von Gewebeverhärtungen.
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung dieses Mittels stehen Verhärtungen: Verlust der Elastizität der Blutgefäße, Knochen-, Zahn- und Drüsenverhärtungen, Gelenkerkrankungen, Geschwülste. Die Beschwerden werden durch Wärme gebessert, durch Kälte und Nässe verschlimmert.
 
Nr.  2 Calcium phosphoricum: dieses Salz ist das am reichlichsten im Körper vorhandene. Nr. 2 ist ein Aufbau- und Kräftigungsmittel besonders im Bereich der Knochen, aber auch der anderen Zellen.
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung stehen Reifungsstörungen des Knochen- und Bindegewebssystems vor allem im jugendlichen Alter. Ferner wird Nr. 2 bei schlecht heilenden Knochenbrüchen, Blutarmut, Lungenleiden, Menstruationsbeschwerden und teilweise auch in der Schwangerschaft gegeben. Das Mittel passt besonders bei kränklichem Ausdruck. Die Beschwerden verschlimmern sich nachts und in der Ruhe.
 
Nr.  3 Ferrum phosphoricum: Die Bedeutung von Eisenphosphat im Stoffwechsel ist sehr weitreichend. Eisen ist nicht nur unentbehrlicher Bestandteil des roten Blutfarbstoffes (3/4 des Eisens des Körpers sind hier gebunden), sondern es spielt bei vielen anderen Prozessen des Körpers eine wichtige Rolle (z.B. Immunabwehr, Wachstum im Kindesalter und während Schwangerschaft und Menstruation).
Anwendung:  Nr. 3 ist ein zentraler Regulator des "Bauchhirns". Es ist daher das klassische "Kindermittel". Weiterhin wird es eingesetzt bei plötzlich auftretenden hoch-fieberhaften Zuständen und bei Schwangerschaftsübelkeit und -erbrechen. Auch Schmerzen in der Schulter und Anämien gehören zum Anwendungsbereich. Bei Anämien wird es im Wechsel mit Nr. 17 gegeben. Die Beschwerden verschlimmern sich nachts sowie durch Wärme und Bewegung, Ruhe und Kühle lindern.
 
Nr.  4 Kalium chloratum: Kalium ist wichtiger Bestandteil der Zellen (besonders der roten Blutkörperchen); es spielt eine Rolle beim Eiweißaufbau und bei der Zuckerverwertung. Kaliummangel hat krankhafte Veränderungen verschiedener Gewebe zur Folge (z.B. Herzmuskel, Skelettmuskulatur).
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung stehen Katarrhe verschiedener Organe und Schleimhäute, wenn die Absonderungen zähflüssig-fibrinös sind (2. Entzündungsstadium) und eine weiße, weiß-graue oder weiß-schleimige Masse bilden: vor allem bei fibrinösen Entzündungen von Ohr, Augen und Hals, außerdem bei Lungen-, Luftsack- und fibrinöser Rippenfellentzündung, Bronchitis, Rheumatismus, Sehnenscheidenentzündung, Warzen, Frostbeulen, Impfbeschwerden und Verbrennungen. Wärme bessert die Beschwerden, Bewegung und schwere Kost verschlimmern sie.
 
Nr.  5 Kalium phosphoricum: Kaliumphosphat ist das wichtigste anorganische Salz der Zellen; ein Mangel kann zur Ermüdung vieler wichtiger Gewebe führen, die mit psychischer Störung, gedrückter Stimmung, Ängstlichkeit, Traurigkeit oder Gedächtnisschwäche verbunden sein kann.
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung stehen Erschöpfungszustände. Nr. 5 wird angewandt bei vielen akuten und chronischen Krankheiten: Nervosität, Depressionen, Erschöpfung, Melancholie, Hysterie, nervöse Schlaflosigkeit, Gedächtnis- und Muskelschwäche, Kreuzschmerzen, nervöse Herzbeschwerden, Angstgefühl mit Herzklopfen, zur Unterstützung organischer Herzleiden, bei Blutungen, Lähmungen, Kräfteverfall, bei Infektionskrankheiten sowie faulen und brandigen Zuständen mit übel riechenden Absonderungen ("inneres Antiseptikum"). Mäßige Bewegung bessert die Beschwerden, Anstrengungen verschlimmern sie.
 
Nr.  6 Kalium sulfuricum: Kaliumsulfat befindet sich vor allem in der Oberhautzellen und den Epithelzellen von Haut und Schleimhäuten, meist gemeinsam mit Eisen. Dieses unterstützt es bei der Sauerstoffübertragung und bei der Aktivierung des Zellstoffwechsels. Was die Nr. 3 für das erste Entzündungsstadium und Nr. 4 für das zweite Stadium, ist Nr. 6 für das dritte Entzündungsstadium mit gelblich-schleimigen Absonderungen.
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung stehen chronische Krankheiten, die "nicht richtig herauskommen": chronische Entzündungen, chronische Abschuppungen der Haut, chronisch-eitrige Schleimhautkatarrhe, rheumatische Gelenkbeschwerden. Die Stimmung der Patienten ist ängstlich und traurig. Die Beschwerden verschlimmern sich gegen Abend und in geschlossenen, warmen Räumen; frische, kühle Luft lindert.
 
Nr.  7 Magnesium phosphoricum: nach den Kaliumsalzen sind die Magnesiumsalze die zweithäufigsten Mineralien im Organismus. Magnesium ist an vielen enzymatischen Prozessen beteiligt. Es wirkt antithrombotisch und antiallergisch; es hat Einfluss auf die neuromuskuläre Erregbarkeit und die Herzfunktion. Magnesium senkt den Grundumsatz und den Cholesterinspiegel des Blutes und bringt "Licht" in den Körper.
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung stehen Krämpfe aller Art. Es wird eingesetzt bei Koliken mit Blähungen und Schmerzen, Neuralgien in allen Körperteilen, Engegefühl in der Herzgegend, Neigung zu Migräne, Zahnungsschwierigkeiten, Krampfhusten bei Jungtieren und wässrigen Durchfällen mit Leibschmerzen. Wärme und Gegendruck bessern die Beschwerden, Kälte verschlimmert sie.
Als "Heiße Sieben" wird in der konventionellen Schüßler-Therapie eine Lösung von mehreren Tabletten Nr. 7 in heißem Wasser bezeichnet. Wird hiervon alle 2 - 5 Minuten ein kleiner Schluck gegeben, sollen sich die Beschwerden in kurzer Zeit bessern.
 
Nr.  8 Natrium chloratum: Unter den Natriumsalzen des Organismus hat Natrium chloratum (Kochsalz) die größte biologische Bedeutung. Es ist lebenswichtig. Natrium reguliert im Organismus u.a. den Wasserhaushalt, den osmotischen Druck und den Säuren-Basen-Haushalt. Es gewährleistet die Erregbarkeit von Muskeln und Nerven.
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung stehen die Folgen von unterdrückten Aggressionen und damit zusammenhängend die Probleme auf dem Wassersystem (v.a. dem Blasenmeridian): Blutarmut, Bleichsucht, Appetitlosigkeit, Abmagerung, Schilddrüsenüberfunktion, Schleimhautkatarrhe mit wässriger Absonderung, wässriger Durchfall, schlaffe Verstopfung, Säuremangel, Milchmangel, Kribbeln und Taubheitsgefühl in den Extremitäten, nässende Hautausschläge, rheumatische Beschwerden, Tränen- und Speichelfluss, Hysterie und Antriebsschwäche. Verschlimmerung der Beschwerden am Morgen, durch geistige Überanstrengung und feucht-kühles Wetter; Besserung durch trocken-warme oder auch frische und kühle Luft. Viel Durst, Verlangen nach Gesalzenem.
 
Nr.  9 Natrium phosphoricum: Natriumphosphat ist im Stoffwechsel weit verbreitet: Nervensystem, Muskeln, rote Blutkörperchen, Bindegewebe. Es hält die Harnsäure in Lösung und ist wichtig für die Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten. Außerdem ist dieses Salz wichtig für den Kohlensäureaustausch des Blutes (Pufferwirkung) und für den Stoffwechsel der Milchsäure.
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung steht ein Überschuss an Säuren aller Art (Neutralisationsmittel): stoffwechselbedingte akute und chronische Erkrankungen vor allem im Kindesalter, Salzsäureüberschuss, Sodbrennen, saures Erbrechen, Rheuma, Ischias, Gicht, Drüsenschwellungen, Entzündungen von Augen, Mandel, Rachen, Blase und Magen (saures Aufstoßen), Gallen- und Nierensteine, Hautausschläge mit honigfarbenen, rahmartigen Absonderungen. Verschlimmerung der Beschwerden durch Bewegung, schwer verdauliche Nahrung und feucht-kalte Witterung.
 
Nr. 10 Natrium sulfuricum: Glaubersalz ist in den Gewebesäften enthalten. Es entwässert den Körper, regt den Gallenfluss an und hilft Stoffwechselprodukt auszuscheiden.
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung steht die Ausleitung (Leber, Galle, Niere, Blase und vor allem Darm) besonders bei Tieren mit einer "tuberkulinischen Konstitutionsschwäche": Hautausschläge, Flechten, alte Wunden, nässende Geschwüre, Ödeme, grippale Infekte, rheumatische Beschwerden, Fettleibigkeit. Die Absonderungen sind oft gelblich-grünlich. Die Tiere sind oft reizbar, gleichgültig oder niedergeschlagen. Die Beschwerden treten oft periodisch auf und verschlimmern sich gegen Morgen, in feuchter Umgebung und bei feuchter Witterung.
 
Nr. 11 Silicea: Kieselsäure ist als Bestandteil des Bindegewebes des Körpers unentbehrlich. In diesem Gewebe findet ein wesentlicher Teil des Stoffwechsels statt. Das Salz hat eine große Bedeutung für den Aufbau von Haut, Haaren, Nägeln, Schleimhäuten und Knochen. Es steigert die Festigkeit und Widerstandsfähigkeit der Gewebe und stimuliert das Immunsystem. Neben anderen Substanzen ist Silicea an der Aufnahme von Calcium aus der Nahrung beteiligt.
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung steht das Bindegewebe. Jungtiere, die Silicea brauchen, sehen oft "alt" und unterernährt aus; Haut und Muskulatur sind schlaff. Im späteren Alter erscheinen die Tiere schwächlich, depressiv und leistungsunfähig. Nr. 11 ist ein Hauptmittel bei akuten und chronischen Entzündungen mit Eiterungen aller Art. Es findet Anwendung bei erschlafften Gefäßwänden, bei Erkrankungen der Nägel und Haare, bei Drüsenentzündungen und -verhärtungen sowie Vernarbungen. Ein weiterer wichtiger Anwendungsbereich sind Fistelungen. Verschlimmerung durch Kälte (Patient fröstelt), gegen Abend, nachts und durch Bewegung; Besserung durch Wärme und warmes Einhüllen.
 
Nr. 12 Calcium sulfuricum: Calciumsulfat kommt u.a. in Leber und Galle vor. Es regt den Stoffwechsel an und steigert die Blutgerinnung.
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung stehen Stauungserscheinungen und Erkrankungen des Leber-Gallenblase-Systems: Analfisteln, chronischer Rheumatismus, Schlaflosigkeit, Gedächtnisschwäche, Schwindel. Weiterhin ist Nr. 12 ein wichtiges Entzündungsmittel: Abszesse, Furunkel, Karbunkel, Entzündungen von Bindehaut, Blase und Nieren, eitrige Mandelentzündung, eitriger Bronchialkatarrh, chronischer Schnupfen mit Beteiligung der Kieferhöhlen und mit übel riechendem, blutig-eitrigem Ausfluss.
 
Nr. 13 Kalium arsenicosum: Arsen ist ein altes "Roßtäuscher"-Mittel, weil es in hoher Dosis zwar giftig ist, aber ein glänzendes Fell macht. In der Homöopathie ist es ein wichtiges Mittel mit dem Bezug u.a. zu Leber, Lunge und Haut. Es wirkt stoffwechselaktivierend.
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung stehen Lähmungen und Hautleiden: Lähmungen, Krämpfe, schwer zu beeinflussende Hautleiden, heftiger Juckreiz, Abmagerung, stinkende Durchfälle.
 
Nr. 14 Kalium bromatum: Im Mittelpunkt der Anwendung stehen Reizungen des Nervensystems; es ist das Mittel bei Blockaden des Blasenmeridians mit zentralnervösen Störungen: Hirnreizung (Beruhigungsmittel), Schilddrüsen- und Hauterkrankungen.
 
Nr. 15 Kalium jodatum: Kaliumjodid ist in fast allen Körperzellen enthalten, vor allem in der Schilddrüse; es wirkt stoffwechselregulierend. Jod "lässt Kapillaren sprießen".
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung stehen Schilddrüsenstörungen und Erkrankungen von Lunge und Bewegungsapparat.
 
Nr. 16 Lithium chloratum: Im Mittelpunkt der Anwendung stehen depressive Zustände. Außerdem wird das Mittel bei schmerzhafter Anschwellung und Versteifung von Gelenken sowie bei allgemeiner Erschöpfung und Abmagerung angewandt.
 
Nr. 17 Manganum sulfuricum: Im Mittelpunkt der Anwendung stehen Ermüdungszustände und Zirkulationsstörungen. Bei Anämien wird es im Wechsel mit Nr. 3 gegeben. Weiterhin Anwendung bei wandernden rheumatischen Beschwerden und Zahnschmerzen.
 
Nr. 18 Calcium sulfuratum Hahnemanni: Im Mittelpunkt der Anwendung stehen Erschöpfungszustände und Maßnahmen zur Stoffwechselaktivierung.
 
Nr. 19 Cuprum arsenicosum: Im Mittelpunkt der Anwendung stehen krämpfige Erkrankungen des Nervensystems und der Muskulatur sowie Überlastungen der Leber.
  
Nr. 20 Kalium aluminium sulfuricum: Im Mittelpunkt der Anwendung stehen Erkrankungen des Magen-Milz-Pankreas-Systems und des Darms: Verstopfungs- und Blähungskoliken, Schwindelgefühl, Reizungen des Nervensystems.
 
Nr. 21 Zincum chloratum: Zink ist ein wichtiger Bestandteil der Zellen, vieler Enzyme und der Gewebesäfte. Besonders der alternde und der hoch-leistende Organismus benötigen viel Zink.
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung steht die Regulation des Blasenmeridians und der Bauchspeicheldrüse: Erkrankungen im Bereich des Knies, Rückens (vor allem des Rückenmarks) und des Gehirns, Diabetes.
 
Nr. 22 Calcium carbonicum Hahnemanni: Im Mittelpunkt der Anwendung stehen vegetative Störungen, die außerdem durch eine Verlangsamung des Nährstoffumsatzes gekennzeichnet sind: frühzeitiges Altern, Fettleibigkeit (kleine Dicke), chronische Schleimhautkatarrhe der Augen, Ohren und Luftwege, Lymphdrüsenschwellungen. Oftmals fressen die Tiere unverdauliche Gegenstände.
 
Nr. 23 Natrium bicarbonicum: Im Mittelpunkt der Anwendung steht die Ausleitung harnpflichtiger Substanzen und die Säuren-Basen-Regulation (Stimulation von Dünndarm und Bauchspeicheldrüse).
 
Nr. 24 Arsenum jodatum: Im Mittelpunkt der Anwendung stehen hartnäckige, reizende, ätzende Absonderungen. Sie können stinkend und wässrig sein. Die Schleimhaut ist immer rot, gereizt, geschwollen, juckt und brennt: z.B. Heuschnupfen, alte Katarrhe der Nase, des Mittelohres, des Luftsacks bei Pferden, Lippentumore, Gesäugetumore, nachdem die Geschwürbildung begonnen hat, chronische Lungenentzündung, Abmagerung.

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