
Wilhelm Heinrich Schüßler (* 21. August 1821 in Bad Zwischenahn;
† 30. März 1898 bei Oldenburg) war ein homöopathischer Arzt; er war der
Begründer der „Biochemischen Heilweise“, der Therapie mit den 24 sogenannten
"Schüßler-Salzen".
Früher wurde der
streitbare Schüßler von seinen Ärztekollegen stark angefeindet;
mittlerweile ist seine Therapie, die später noch wesentlich erweitert wurde,
jedoch in der Humananwendung weit verbreitet.
Der Lebenslauf von Schüßler findet sich u.a. bei
Wikipedia.
Die heute verfügbaren Medikamente nach Schüßler sind
homöopathische
Zubereitungen aus bestimmten Salzen. Die Präparate sind apothekenpflichtig
und als Tabletten, Pulver, Globuli und Tropfen in den homöopathischen Potenzen D3, D6 und D12
und als
Salbe in der Potenz D4
(Salze Nr. 1 - 12) verfügbar.
Die Salze Nr. 1 - 12 wurden von Schüßler selbst in die Therapie eingeführt,
die Salze 13 - 24 von seinen Nachfolgern.
In den letzten Jahren ist diese Therapie
auch in der Tiermedizin sehr populär geworden. Hierbei werden die Salze
meist als alleinige "Biochemische Therapie" einzeln oder in Kombination in
relativ hoher Dosierung verwendet.
In der Tiermedizin werden im allgemeinen Tabletten in der D6 (seltener
D12) oral verabreicht.
Diese Arzneimittel lassen sich nicht nur klassisch, sondern im Rahmen einer
ganzheitlich-energetischen
Therapie auch zur längerfristigen Stabilisierung des Therapieeffektes einsetzen.
Die dabei angewandten Dosierungen sind allerdings wesentlich niedriger. Werden die
Schüßler-Salze innerhalb einer solchen Therapie zu hoch
dosiert, zeigen sie manchmal starke Erstverschlimmerungsreaktionen.
Innerhalb einer
ganzheitlich-energetischen
Therapie werden die Salze mit wenigen Ausnahmen als
Einzelmittel und nicht in Kombination gegeben, wobei das jeweilige Mittel
individuell für das zu behandelnde Tier ausgetestet wird. Die Behandlung mit
Schüßler-Salzen dauert in diesem Fall ca. drei Monate.
Die Mineralsalze werden zwar
normalerweise ausgetestet; sie besitzen jedoch folgende Charakteristika und
Anwendungsbereiche, die sich aus der langen Zeit der Anwendungen ergeben
haben (angelehnt an Hartwig Gäbler: Wesen und Anwendung der Biochemie - Therapie
mit Mineralstoffen nach Dr. Schüßler.
Deutsche Homöopathie-Union,
1991).
| Nr. 1 |
Calcium fluoratum:
dieses Salz findet sich im Schmelz der Zähne, in den Knochen und in
den Oberhautzellen, vor allem in elastischen Geweben. Nr. 1
entlastet den Kreislauf und kräftigt die kleinen Blutgefäße.
Außerdem fördert es die Auflösung von Gewebeverhärtungen.
Anwendung:
Im Mittelpunkt der Anwendung dieses Mittels stehen Verhärtungen:
Verlust der Elastizität der Blutgefäße, Knochen-, Zahn- und
Drüsenverhärtungen, Gelenkerkrankungen, Geschwülste. Die Beschwerden
werden durch Wärme gebessert, durch Kälte und Nässe verschlimmert. |
| Nr. 2 |
Calcium phosphoricum:
dieses Salz ist das am reichlichsten im Körper vorhandene. Nr. 2 ist
ein Aufbau- und Kräftigungsmittel besonders im Bereich der Knochen,
aber auch der anderen Zellen. Anwendung:
Im Mittelpunkt der Anwendung stehen Reifungsstörungen des Knochen-
und Bindegewebssystems vor allem im jugendlichen Alter. Ferner wird
Nr. 2 bei schlecht heilenden Knochenbrüchen, Blutarmut,
Lungenleiden, Menstruationsbeschwerden und teilweise auch in der
Schwangerschaft gegeben. Das Mittel passt besonders bei kränklichem
Ausdruck. Die Beschwerden verschlimmern sich nachts und in der Ruhe.
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| Nr. 3 |
Ferrum phosphoricum:
Die Bedeutung von Eisenphosphat im Stoffwechsel ist sehr
weitreichend. Eisen ist nicht nur unentbehrlicher Bestandteil des
roten Blutfarbstoffes (3/4 des Eisens des Körpers sind hier
gebunden), sondern es spielt bei vielen anderen Prozessen des
Körpers eine wichtige Rolle (z.B. Immunabwehr, Wachstum im
Kindesalter und während Schwangerschaft und Menstruation).
Anwendung: Nr. 3 ist ein
zentraler Regulator des "Bauchhirns".
Es ist daher das klassische "Kindermittel". Weiterhin wird es
eingesetzt bei plötzlich auftretenden hoch-fieberhaften Zuständen
und bei Schwangerschaftsübelkeit und -erbrechen. Auch Schmerzen in
der Schulter und Anämien gehören zum Anwendungsbereich. Bei Anämien
wird es im Wechsel mit Nr. 17 gegeben. Die Beschwerden
verschlimmern sich nachts sowie durch Wärme und Bewegung, Ruhe und
Kühle lindern. |
| Nr. 4 |
Kalium chloratum:
Kalium ist wichtiger Bestandteil der Zellen (besonders der roten
Blutkörperchen); es spielt eine Rolle beim Eiweißaufbau und bei der
Zuckerverwertung. Kaliummangel hat krankhafte Veränderungen
verschiedener Gewebe zur Folge (z.B. Herzmuskel, Skelettmuskulatur).
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung
stehen Katarrhe verschiedener Organe und Schleimhäute, wenn die
Absonderungen zähflüssig-fibrinös sind (2. Entzündungsstadium) und
eine weiße, weiß-graue oder weiß-schleimige Masse bilden: vor allem
bei fibrinösen Entzündungen von Ohr, Augen und Hals, außerdem bei
Lungen-, Luftsack- und fibrinöser Rippenfellentzündung, Bronchitis,
Rheumatismus, Sehnenscheidenentzündung, Warzen, Frostbeulen,
Impfbeschwerden und Verbrennungen. Wärme bessert die Beschwerden,
Bewegung und schwere Kost verschlimmern sie.
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Nr. 5 |
Kalium phosphoricum:
Kaliumphosphat ist das wichtigste anorganische Salz der Zellen; ein
Mangel kann zur Ermüdung vieler wichtiger Gewebe führen, die mit
psychischer Störung, gedrückter Stimmung, Ängstlichkeit, Traurigkeit
oder Gedächtnisschwäche verbunden sein kann.
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung
stehen Erschöpfungszustände. Nr. 5 wird angewandt bei vielen akuten und
chronischen Krankheiten: Nervosität, Depressionen, Erschöpfung,
Melancholie, Hysterie, nervöse Schlaflosigkeit, Gedächtnis- und
Muskelschwäche, Kreuzschmerzen, nervöse Herzbeschwerden, Angstgefühl
mit Herzklopfen, zur Unterstützung organischer Herzleiden, bei
Blutungen, Lähmungen, Kräfteverfall, bei Infektionskrankheiten sowie
faulen und brandigen Zuständen mit übel riechenden Absonderungen
("inneres Antiseptikum"). Mäßige Bewegung bessert die Beschwerden,
Anstrengungen verschlimmern sie. |
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Nr. 6 |
Kalium sulfuricum:
Kaliumsulfat befindet sich vor allem in der Oberhautzellen und den
Epithelzellen von Haut und Schleimhäuten, meist gemeinsam mit Eisen.
Dieses unterstützt es bei der Sauerstoffübertragung und bei der
Aktivierung des Zellstoffwechsels. Was die Nr. 3 für das erste
Entzündungsstadium und Nr. 4 für das zweite Stadium, ist Nr. 6 für
das dritte Entzündungsstadium mit gelblich-schleimigen
Absonderungen. Anwendung: Im
Mittelpunkt der Anwendung stehen chronische Krankheiten, die "nicht
richtig herauskommen": chronische Entzündungen, chronische
Abschuppungen der Haut, chronisch-eitrige Schleimhautkatarrhe,
rheumatische Gelenkbeschwerden. Die Stimmung der Patienten ist
ängstlich und traurig. Die Beschwerden verschlimmern sich gegen
Abend und in geschlossenen, warmen Räumen; frische, kühle Luft
lindert. |
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Nr. 7 |
Magnesium phosphoricum:
nach den Kaliumsalzen sind die Magnesiumsalze die zweithäufigsten
Mineralien im Organismus. Magnesium ist an vielen enzymatischen
Prozessen beteiligt. Es wirkt antithrombotisch und antiallergisch;
es hat Einfluss auf die neuromuskuläre Erregbarkeit und die
Herzfunktion. Magnesium senkt den Grundumsatz und den
Cholesterinspiegel des Blutes und bringt "Licht" in den Körper.
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung
stehen Krämpfe aller Art. Es wird eingesetzt bei Koliken mit
Blähungen und Schmerzen, Neuralgien in allen Körperteilen,
Engegefühl in der Herzgegend, Neigung zu Migräne,
Zahnungsschwierigkeiten, Krampfhusten bei Jungtieren und wässrigen
Durchfällen mit Leibschmerzen. Wärme und Gegendruck bessern die
Beschwerden, Kälte verschlimmert sie. Als "Heiße Sieben" wird
in der konventionellen Schüßler-Therapie eine Lösung von mehreren Tabletten Nr. 7 in heißem Wasser
bezeichnet. Wird hiervon alle 2 - 5 Minuten ein kleiner Schluck
gegeben, sollen sich die Beschwerden in kurzer Zeit bessern. |
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Nr. 8 |
Natrium chloratum:
Unter den Natriumsalzen des Organismus hat Natrium chloratum
(Kochsalz) die größte biologische Bedeutung. Es ist lebenswichtig.
Natrium reguliert im Organismus u.a. den Wasserhaushalt, den
osmotischen Druck und den Säuren-Basen-Haushalt. Es gewährleistet
die Erregbarkeit von Muskeln und Nerven.
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung stehen die Folgen von
unterdrückten Aggressionen und damit zusammenhängend die Probleme
auf dem Wassersystem (v.a. dem
Blasenmeridian): Blutarmut, Bleichsucht, Appetitlosigkeit,
Abmagerung, Schilddrüsenüberfunktion, Schleimhautkatarrhe mit wässriger Absonderung, wässriger
Durchfall, schlaffe Verstopfung, Säuremangel, Milchmangel, Kribbeln
und Taubheitsgefühl in den Extremitäten, nässende Hautausschläge,
rheumatische Beschwerden, Tränen- und Speichelfluss, Hysterie und
Antriebsschwäche. Verschlimmerung der Beschwerden am Morgen, durch
geistige Überanstrengung und feucht-kühles Wetter; Besserung durch
trocken-warme oder auch frische und kühle Luft. Viel Durst,
Verlangen nach Gesalzenem. |
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Nr. 9 |
Natrium phosphoricum:
Natriumphosphat ist im Stoffwechsel weit verbreitet: Nervensystem,
Muskeln, rote Blutkörperchen, Bindegewebe. Es hält die Harnsäure in
Lösung und ist wichtig für die Ausscheidung von
Stoffwechselendprodukten. Außerdem ist dieses Salz wichtig für den
Kohlensäureaustausch des Blutes (Pufferwirkung) und für den
Stoffwechsel der Milchsäure. Anwendung:
Im Mittelpunkt der Anwendung steht ein Überschuss an Säuren aller
Art (Neutralisationsmittel): stoffwechselbedingte akute und
chronische Erkrankungen vor allem im Kindesalter,
Salzsäureüberschuss, Sodbrennen, saures Erbrechen, Rheuma, Ischias,
Gicht, Drüsenschwellungen, Entzündungen von Augen, Mandel, Rachen,
Blase und Magen (saures Aufstoßen), Gallen- und Nierensteine,
Hautausschläge mit honigfarbenen, rahmartigen Absonderungen.
Verschlimmerung der Beschwerden durch Bewegung, schwer verdauliche
Nahrung und feucht-kalte Witterung.
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Nr. 10 |
Natrium sulfuricum:
Glaubersalz ist in den Gewebesäften enthalten. Es entwässert den
Körper, regt den Gallenfluss an und hilft Stoffwechselprodukt
auszuscheiden. Anwendung:
Im Mittelpunkt der Anwendung steht die Ausleitung (Leber, Galle,
Niere, Blase und vor allem Darm) besonders bei Tieren mit einer "tuberkulinischen
Konstitutionsschwäche": Hautausschläge, Flechten, alte Wunden,
nässende Geschwüre, Ödeme, grippale Infekte, rheumatische
Beschwerden, Fettleibigkeit. Die Absonderungen sind oft gelblich-grünlich. Die Tiere
sind oft reizbar, gleichgültig oder niedergeschlagen. Die
Beschwerden treten oft periodisch auf und verschlimmern sich gegen
Morgen, in feuchter Umgebung und bei feuchter Witterung. |
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Nr. 11 |
Silicea:
Kieselsäure ist als Bestandteil des Bindegewebes des Körpers
unentbehrlich. In diesem Gewebe findet ein wesentlicher Teil des
Stoffwechsels statt. Das Salz hat eine große Bedeutung für den
Aufbau von Haut, Haaren, Nägeln, Schleimhäuten und Knochen. Es
steigert die Festigkeit und Widerstandsfähigkeit der Gewebe und
stimuliert das Immunsystem. Neben anderen Substanzen ist Silicea an
der Aufnahme von Calcium aus der Nahrung beteiligt.
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung
steht das Bindegewebe. Jungtiere, die Silicea brauchen, sehen oft
"alt" und unterernährt aus; Haut und Muskulatur sind schlaff. Im
späteren Alter erscheinen die Tiere schwächlich, depressiv und
leistungsunfähig. Nr. 11 ist ein Hauptmittel bei akuten und
chronischen Entzündungen mit Eiterungen aller Art. Es findet
Anwendung bei erschlafften Gefäßwänden, bei Erkrankungen der Nägel
und Haare, bei Drüsenentzündungen und -verhärtungen sowie
Vernarbungen. Ein weiterer wichtiger Anwendungsbereich sind
Fistelungen. Verschlimmerung durch Kälte (Patient fröstelt), gegen
Abend, nachts und durch Bewegung; Besserung durch Wärme und warmes
Einhüllen. |
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Nr. 12 |
Calcium sulfuricum:
Calciumsulfat kommt u.a. in Leber und Galle vor. Es regt den
Stoffwechsel an und steigert die Blutgerinnung.
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung
stehen Stauungserscheinungen und Erkrankungen des
Leber-Gallenblase-Systems: Analfisteln, chronischer Rheumatismus,
Schlaflosigkeit, Gedächtnisschwäche, Schwindel. Weiterhin ist Nr. 12
ein wichtiges Entzündungsmittel: Abszesse, Furunkel, Karbunkel,
Entzündungen von Bindehaut, Blase und Nieren, eitrige
Mandelentzündung, eitriger Bronchialkatarrh, chronischer Schnupfen
mit Beteiligung der Kieferhöhlen und mit übel riechendem,
blutig-eitrigem Ausfluss. |
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Nr. 13 |
Kalium arsenicosum:
Arsen ist ein altes "Roßtäuscher"-Mittel, weil es in hoher Dosis
zwar giftig ist, aber ein glänzendes Fell macht. In der Homöopathie
ist es ein wichtiges Mittel mit dem Bezug u.a. zu Leber, Lunge und
Haut. Es wirkt stoffwechselaktivierend.
Anwendung: Im Mittelpunkt der Anwendung stehen Lähmungen und
Hautleiden: Lähmungen, Krämpfe, schwer zu beeinflussende Hautleiden,
heftiger Juckreiz, Abmagerung, stinkende Durchfälle. |
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Nr. 14 |
Kalium bromatum:
Im Mittelpunkt der Anwendung stehen Reizungen des Nervensystems; es
ist das Mittel bei Blockaden des
Blasenmeridians mit zentralnervösen Störungen: Hirnreizung
(Beruhigungsmittel), Schilddrüsen- und Hauterkrankungen.
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Nr. 15 |
Kalium jodatum:
Kaliumjodid ist in fast allen Körperzellen enthalten, vor allem in
der Schilddrüse; es wirkt stoffwechselregulierend. Jod "lässt
Kapillaren sprießen". Anwendung: Im
Mittelpunkt der Anwendung stehen Schilddrüsenstörungen und
Erkrankungen von Lunge und Bewegungsapparat. |
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Nr. 16 |
Lithium chloratum:
Im Mittelpunkt der Anwendung stehen depressive Zustände. Außerdem
wird das Mittel bei schmerzhafter Anschwellung und Versteifung von
Gelenken sowie bei allgemeiner Erschöpfung und Abmagerung angewandt. |
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Nr. 17 |
Manganum sulfuricum:
Im Mittelpunkt der Anwendung stehen Ermüdungszustände und
Zirkulationsstörungen. Bei Anämien wird es im Wechsel mit Nr. 3
gegeben. Weiterhin Anwendung bei wandernden rheumatischen
Beschwerden und Zahnschmerzen.
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Nr. 18 |
Calcium sulfuratum Hahnemanni:
Im Mittelpunkt der Anwendung stehen Erschöpfungszustände und
Maßnahmen zur Stoffwechselaktivierung. |
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Nr. 19 |
Cuprum arsenicosum:
Im Mittelpunkt der Anwendung stehen krämpfige Erkrankungen des
Nervensystems und der Muskulatur sowie Überlastungen der Leber.
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Nr. 20 |
Kalium aluminium sulfuricum:
Im Mittelpunkt der Anwendung stehen Erkrankungen des
Magen-Milz-Pankreas-Systems und des Darms: Verstopfungs- und
Blähungskoliken, Schwindelgefühl, Reizungen des Nervensystems. |
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Nr. 21 |
Zincum chloratum:
Zink ist ein wichtiger Bestandteil der Zellen, vieler Enzyme und der
Gewebesäfte. Besonders der alternde und der hoch-leistende
Organismus benötigen viel Zink. Anwendung:
Im Mittelpunkt der Anwendung steht die Regulation des
Blasenmeridians und der Bauchspeicheldrüse: Erkrankungen im
Bereich des Knies, Rückens (vor allem des Rückenmarks) und des
Gehirns, Diabetes. |
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Nr. 22 |
Calcium carbonicum Hahnemanni:
Im Mittelpunkt der Anwendung stehen vegetative Störungen, die
außerdem durch eine Verlangsamung des Nährstoffumsatzes
gekennzeichnet sind: frühzeitiges Altern, Fettleibigkeit (kleine
Dicke), chronische Schleimhautkatarrhe der Augen, Ohren und
Luftwege, Lymphdrüsenschwellungen. Oftmals fressen die Tiere
unverdauliche Gegenstände.
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Nr. 23 |
Natrium bicarbonicum:
Im Mittelpunkt der Anwendung steht die Ausleitung harnpflichtiger
Substanzen und die Säuren-Basen-Regulation (Stimulation von Dünndarm
und Bauchspeicheldrüse). |
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Nr. 24 |
Arsenum jodatum:
Im Mittelpunkt der Anwendung stehen hartnäckige, reizende, ätzende
Absonderungen. Sie können stinkend und wässrig sein. Die Schleimhaut
ist immer rot, gereizt, geschwollen, juckt und brennt: z.B.
Heuschnupfen, alte Katarrhe der Nase, des Mittelohres, des Luftsacks
bei Pferden, Lippentumore, Gesäugetumore, nachdem die Geschwürbildung
begonnen hat, chronische Lungenentzündung, Abmagerung. |
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